Darsteller:
Russell Crowe; Leonardo DiCaprio; Mark Strong
Regisseur:
Ridley Scott
Jahr:
2009
EAN:
5051890003232
Medium:
1 DVD
Sprache:
Deutsch
Dauer:
123
FSK:
ab 16 Jahre
Zustandsbeschreibung
Ohne Beanstandungen
Artikelbeschreibung
Schon die Tagline "Vertraue Niemanden, Täusche Jeden" verrät den Kern des Filmes. CIA-Mann Ferris ist es gewöhnt, noch nicht einmal seinem Boss vollstes Vertrauen zu schenken. Hoffman würde ihn jederzeit für größere Interessen opfern.
Auf dieser Basis entwickelt sich das Drehbuch von William Monahan, der unter anderem auch die Vorlage zu The Departed schrieb, zu einem gekonnten Psychothriller, bei dem einzelne Interessen zu einer großen unbekannten Masse verschwimmen. Doch Ferris lernt eine Lektion: ohne Vertrauen wird er sich in dieser Landschaft nicht halten können. Und da die Absichten seines Bosses immer undurchsichtiger werden, hält er sich an den charismatischen Leiter des jordanischen Geheimdienstes. Schließlich entwickelt er sogar eine zarte Beziehung zur iranischen Krankenschwester Aisha (Golshifteh Farahani). Natürlich werden die verschiedenen Absichten im Verlaufe des Filmes immer komplizierter, bis sie sich schließlich in einem furiosen Finale auflösen. Am Ende wird Ferris als geläuterter Mann dastehen, der sich einem letzten Charaktertest unterziehen muss, bevor er so etwas wie Erlösung erfährt.
Unter diesen Vorgaben finden drei Größen Hollywoods zusammen. Ridley Scott und Russell Crowe beweisen sich in ihrer nunmehr dritten Zusammenarbeit (die vierte steht bereits in den Startlöchern), während Scorseses Ziehkind DiCaprio auch hier sein Ausnahmetalent zeigt. So verwundert es nicht, dass in punkto Inszenierung und Schauspiel, Kino vom Feinsten geboten wird.
Die Knackpunkte sind vielmehr in der Geschichte zu finden. Monahans Drehbuch basiert auf dem Roman von David Ignatius, der als Journalist qualifizierte Einsicht in die Arbeit des CIAs im Nahen Osten erlangte. So irritiert nicht die relativ authentische Umsetzung, sondern die Dramaturgie des Filmes. Der Spannungsbogen widmet sich dem Thema, wem Ferris vertrauen darf. Dieses Vertrauen erstreckt sich auf drei Menschen. Hani, Hoffman und Aisha. Die Letztere nimmt allerdings die undurchsichtigste Rolle des Filmes ein. Es wird nie deutlich, warum sich Ferris für die Krankenschwester interessiert. Weder ein "Liebe auf den ersten Blick"-Zusammenhang noch ein sexuelles Interesse wird zwischen den beiden hergestellt. Grundsätzlich wäre dies kein Problem, basiere nicht der komplette Showdown auf diesem vagen Verhältnis der Figuren.
Einigenn Unklarheiten zum Trotz ist der Film "Der Mann, der niemals lebte" ein spannender und interessanter Thriller, der ganz im Zeichen der neuen Weltordnung steht. Die Geschichte entwickelt sich in Sekunden von der politischen Brisanz Syrianas bis zu Actionelementen der Bourne Trilogie.
FAZIT: Spannender Thriller, in dem drei Schwergewichte des amerikanischen Films ihr Können unter Beweis stellen.
BEWERTUNG: Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung: 4.
Auf dieser Basis entwickelt sich das Drehbuch von William Monahan, der unter anderem auch die Vorlage zu The Departed schrieb, zu einem gekonnten Psychothriller, bei dem einzelne Interessen zu einer großen unbekannten Masse verschwimmen. Doch Ferris lernt eine Lektion: ohne Vertrauen wird er sich in dieser Landschaft nicht halten können. Und da die Absichten seines Bosses immer undurchsichtiger werden, hält er sich an den charismatischen Leiter des jordanischen Geheimdienstes. Schließlich entwickelt er sogar eine zarte Beziehung zur iranischen Krankenschwester Aisha (Golshifteh Farahani). Natürlich werden die verschiedenen Absichten im Verlaufe des Filmes immer komplizierter, bis sie sich schließlich in einem furiosen Finale auflösen. Am Ende wird Ferris als geläuterter Mann dastehen, der sich einem letzten Charaktertest unterziehen muss, bevor er so etwas wie Erlösung erfährt.
Unter diesen Vorgaben finden drei Größen Hollywoods zusammen. Ridley Scott und Russell Crowe beweisen sich in ihrer nunmehr dritten Zusammenarbeit (die vierte steht bereits in den Startlöchern), während Scorseses Ziehkind DiCaprio auch hier sein Ausnahmetalent zeigt. So verwundert es nicht, dass in punkto Inszenierung und Schauspiel, Kino vom Feinsten geboten wird.
Die Knackpunkte sind vielmehr in der Geschichte zu finden. Monahans Drehbuch basiert auf dem Roman von David Ignatius, der als Journalist qualifizierte Einsicht in die Arbeit des CIAs im Nahen Osten erlangte. So irritiert nicht die relativ authentische Umsetzung, sondern die Dramaturgie des Filmes. Der Spannungsbogen widmet sich dem Thema, wem Ferris vertrauen darf. Dieses Vertrauen erstreckt sich auf drei Menschen. Hani, Hoffman und Aisha. Die Letztere nimmt allerdings die undurchsichtigste Rolle des Filmes ein. Es wird nie deutlich, warum sich Ferris für die Krankenschwester interessiert. Weder ein "Liebe auf den ersten Blick"-Zusammenhang noch ein sexuelles Interesse wird zwischen den beiden hergestellt. Grundsätzlich wäre dies kein Problem, basiere nicht der komplette Showdown auf diesem vagen Verhältnis der Figuren.
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BEWERTUNG: Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0 - 5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
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Schlagworte
Vertraue niemandem. Täusche jeden.
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