Autor:
Verlag:
Heyne, Mchn.
Jahr:
1986
Seitenzahl:
189
ISBN:
9783453309012
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Sonderausgabe 1986, gut erhalten
Artikelbeschreibung
Klappentext: Rächer von den Sternen
Er ist einer von vielen Wächtern, die seit Jahrhunderten nach Invasoren aus den Tiefen des Weltraums Ausschau halten. Dann, eines Tages, kommt seine große Stunde, und sein Daseinszweck ist erfüllt - er entdeckt die Angreifer und schlägt Alarm. Aber er kann nicht verhindern, daß die Fremden die Erde besetzen.
Während die Eroberer aus dem All ihre Herrschaft auf der Erde errichten, beginnt der Wächter, der keine Aufgabe mehr hat, die Welt zu durchwandern. Er beschäftigt sich mit den Rätseln der Vergangenheit und erkennt die Schuld, die die Menschheit auf sich geladen und die Rächer von den Sternen auf den Plan gerufen hat. Er pilgert nach Jorslem, der heiligen Stadt, um zu sühnen und neue Jugend zu finden. Doch der Wächter findet mehr als das - er entdeckt den Weg zu einer neuen Zukunft für die Menschheit. Erschienen 1969 im Wilhelm Heyne Verlag, erstmals 1968.
Die Welt im (geschichtlichen) dritten Zyklus. Nach dem Zerfall der Zivilisation im zweiten Zyklus hat sich die Menschheit in Gilden aufgeteilt.
Der namenlose Wächter, Mitglied der gleichnamigen Gilde, zieht in der Begleitung eines Mutanten und des Schmetterlingwesens Avluela durch Italien und erreicht die Stadt Roum. Das Schmetterlingswesen, Zeugnis der einstigen Möglichkeiten der untergegangen Zivilisation, fliegt bevorzugt bei Nacht, worauf sich auch der Titel bezieht.
In Roum wird die Gruppe getrennt, dem Wächter werden die Zweifel an seiner Tätigkeit immer bewusster, die Ausschau nach den Invasoren aus dem All erscheint sinnlos. Allerdings muss er feststellen, das der Mutant, der ihn begleitet hat, ein Spion dieser Invasionsflotte ist. Zwar alarmiert er die Gilde der Verteidiger, aber die Invasoren nehmen die Erde im Handumdrehen ein.
Der Wächter hat seine lebensbestimmende Aufgabe damit erfüllt, die Gilde der Wächter wird aufgelöst.Gemeinsam mit dem entmachteten Herrscher von Roum, der sich vor den Besatzern versteckt, wandert er nach Perris. Dort schließt er sich der Gilde der Historiker an, nennt sich fortan Tomis und stillt sein Interesse an der Geschichte.
In den Archiven entdeckt er vergessene Dokumente, die die Motivationen der Invasoren nachvollziehbar machen.
Der ehemalige Fürst von Roum wird allerdings entdeckt und da Tomis von ihm gewusst hat, wird er aus der Gilde der Historiker verstoßen und muss Perris verlassen. Tomis beschließt nach Jorslem zu pilgern und dort bei der zuständigen Gilde um einen Verjüngungsprozess zu bitten.
In Jorslem trifft er Avluela wieder, die Bitte um eine Verjüngung wird ihm gewährt und Avluela offenbart ihm, das eine neue Gilde gegründet wurde, die Gilde der Erlösung. Ein neuer Zyklus soll beginnen, in dem alle frei von Ständen und den Sünden der Vergangenheit sein sollen. Bereitwillig schließt er sich der Gilde an und schwebt im Geiste mit Avluela durch die Nacht.
Robert Silverberg schafft es auch in diesem Roman wieder eine ansprechende und phantasievolle Welt zu erschaffen. Dabei gelingt es ihm, alles in einem mystischen Licht erscheinen zu lassen, hält eine gute Balance zwischen Andeutungen und Aufklärung. Die Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Stichworte:
Er ist einer von vielen Wächtern, die seit Jahrhunderten nach Invasoren aus den Tiefen des Weltraums Ausschau halten. Dann, eines Tages, kommt seine große Stunde, und sein Daseinszweck ist erfüllt - er entdeckt die Angreifer und schlägt Alarm. Aber er kann nicht verhindern, daß die Fremden die Erde besetzen.
Während die Eroberer aus dem All ihre Herrschaft auf der Erde errichten, beginnt der Wächter, der keine Aufgabe mehr hat, die Welt zu durchwandern. Er beschäftigt sich mit den Rätseln der Vergangenheit und erkennt die Schuld, die die Menschheit auf sich geladen und die Rächer von den Sternen auf den Plan gerufen hat. Er pilgert nach Jorslem, der heiligen Stadt, um zu sühnen und neue Jugend zu finden. Doch der Wächter findet mehr als das - er entdeckt den Weg zu einer neuen Zukunft für die Menschheit. Erschienen 1969 im Wilhelm Heyne Verlag, erstmals 1968.
Die Welt im (geschichtlichen) dritten Zyklus. Nach dem Zerfall der Zivilisation im zweiten Zyklus hat sich die Menschheit in Gilden aufgeteilt.
Der namenlose Wächter, Mitglied der gleichnamigen Gilde, zieht in der Begleitung eines Mutanten und des Schmetterlingwesens Avluela durch Italien und erreicht die Stadt Roum. Das Schmetterlingswesen, Zeugnis der einstigen Möglichkeiten der untergegangen Zivilisation, fliegt bevorzugt bei Nacht, worauf sich auch der Titel bezieht.
In Roum wird die Gruppe getrennt, dem Wächter werden die Zweifel an seiner Tätigkeit immer bewusster, die Ausschau nach den Invasoren aus dem All erscheint sinnlos. Allerdings muss er feststellen, das der Mutant, der ihn begleitet hat, ein Spion dieser Invasionsflotte ist. Zwar alarmiert er die Gilde der Verteidiger, aber die Invasoren nehmen die Erde im Handumdrehen ein.
Der Wächter hat seine lebensbestimmende Aufgabe damit erfüllt, die Gilde der Wächter wird aufgelöst.Gemeinsam mit dem entmachteten Herrscher von Roum, der sich vor den Besatzern versteckt, wandert er nach Perris. Dort schließt er sich der Gilde der Historiker an, nennt sich fortan Tomis und stillt sein Interesse an der Geschichte.
In den Archiven entdeckt er vergessene Dokumente, die die Motivationen der Invasoren nachvollziehbar machen.
Der ehemalige Fürst von Roum wird allerdings entdeckt und da Tomis von ihm gewusst hat, wird er aus der Gilde der Historiker verstoßen und muss Perris verlassen. Tomis beschließt nach Jorslem zu pilgern und dort bei der zuständigen Gilde um einen Verjüngungsprozess zu bitten.
In Jorslem trifft er Avluela wieder, die Bitte um eine Verjüngung wird ihm gewährt und Avluela offenbart ihm, das eine neue Gilde gegründet wurde, die Gilde der Erlösung. Ein neuer Zyklus soll beginnen, in dem alle frei von Ständen und den Sünden der Vergangenheit sein sollen. Bereitwillig schließt er sich der Gilde an und schwebt im Geiste mit Avluela durch die Nacht.
Robert Silverberg schafft es auch in diesem Roman wieder eine ansprechende und phantasievolle Welt zu erschaffen. Dabei gelingt es ihm, alles in einem mystischen Licht erscheinen zu lassen, hält eine gute Balance zwischen Andeutungen und Aufklärung. Die Geschichte hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Stichworte:
Schlagworte
Avluela, Heyne, Robert Silverberg, Science Fiction,
Kategorie
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