Unterwegs im Monolog - Poetologische Konzeptionen in der Prosa Wilhelm Genazinos
Autor:
Verlag:
Königshausen u. Neumann
Jahr:
2007
Seitenzahl:
152
ISBN:
9783826037443
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
- Ecken etwas angetupst
- sehr viele Unterstreichungen und schriftliche Anmerkungen
(da spart man sich die Arbeit und hat alles Wichtige gleich im Blick ;-)
- sehr viele Unterstreichungen und schriftliche Anmerkungen
(da spart man sich die Arbeit und hat alles Wichtige gleich im Blick ;-)
Artikelbeschreibung
Für Studenten und Literaturwissenschaftler, die sich eingehend mit dem Werk von Wilhelm Genazino befassen
Wilhelm Genazino gilt seit „Abschaffel“ (1977) als stiller Chronist des bundesrepublikanischen Alltags. In den späten 1980er Jahren entdeckte der Autor das Genre des Künstlerromans, die Erzählweise des Inneren Monologs und die Perspektive des Flaneurs wieder. Die vorliegende Arbeit unterzieht Genazinos Prosa einer detaillierten Textanalyse, in deren Mittelpunkt die monologisierenden Protagonisten stehen. Als „intellektuelle Penner“ finden sie stets eigenwillige Auswege innerhalb der gesellschaftlichen Konventionsräume und leisten so unaufgeregten Widerstand gegen die beredte Sprachlosigkeit ihrer urbanen Umgebungen. Als Schlüsseltext wird der autobiografische Roman „Die Liebe zur Einfalt“ (1990) genauer betrachtet. Er wird als Allegorie auf die Prosakarriere des Schriftstellers verstanden und liefert Baupläne, Muster und Grundlagen aller Figuren, Motive und Themen der genazinoschen Erzählwelt.
Wilhelm Genazino gilt seit „Abschaffel“ (1977) als stiller Chronist des bundesrepublikanischen Alltags. In den späten 1980er Jahren entdeckte der Autor das Genre des Künstlerromans, die Erzählweise des Inneren Monologs und die Perspektive des Flaneurs wieder. Die vorliegende Arbeit unterzieht Genazinos Prosa einer detaillierten Textanalyse, in deren Mittelpunkt die monologisierenden Protagonisten stehen. Als „intellektuelle Penner“ finden sie stets eigenwillige Auswege innerhalb der gesellschaftlichen Konventionsräume und leisten so unaufgeregten Widerstand gegen die beredte Sprachlosigkeit ihrer urbanen Umgebungen. Als Schlüsseltext wird der autobiografische Roman „Die Liebe zur Einfalt“ (1990) genauer betrachtet. Er wird als Allegorie auf die Prosakarriere des Schriftstellers verstanden und liefert Baupläne, Muster und Grundlagen aller Figuren, Motive und Themen der genazinoschen Erzählwelt.
Schlagworte
Literaturwissenschaft Wilhelm Genazino Poetologie
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