Autor:
Verlag:
P. Keppler
Jahr:
1949
Seitenzahl:
216
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Format: 13 x 19,5 x 2,8 cm
Seiten: 216
Gewicht: 344 g
Verlag: P. Keppler
Ort: Baden-Baden
Auflage: 1.- 6. Tsd.
Erschienen: 1949
Einband: Halbleinen
Sprache: Deutsch
Rotes Halbleinen mit Goldprägung a.d.Rücken, etwas berieben, Papier altersbedingt gebräunt, Einband etwas fleckig, sonst ordentlich.
Seiten: 216
Gewicht: 344 g
Verlag: P. Keppler
Ort: Baden-Baden
Auflage: 1.- 6. Tsd.
Erschienen: 1949
Einband: Halbleinen
Sprache: Deutsch
Rotes Halbleinen mit Goldprägung a.d.Rücken, etwas berieben, Papier altersbedingt gebräunt, Einband etwas fleckig, sonst ordentlich.
Artikelbeschreibung
"Siegfried von Vegesack wuchs im Baltikum als neuntes Kind des Ordnungsrichters Otto Gotthard von Vegesack und seiner Frau Janet Constance Clementine von Campenhausen auf. Von 1901 bis 1907 besuchte er das Stadtgymnasium in Riga. Als Angehöriger der Corporation Livonia studierte er von 1907 bis 1912 Geschichte in Dorpat, von 1912 bis 1914 in Heidelberg, Berlin und München und arbeitete nebenbei als Journalist. Später betätigte er sich als Schriftsteller und Übersetzer. Einen Namen als Dichter machte er sich mit Die baltische Tragödie.
In München lernte er Clara Nordström kennen, die er 1915 in Stockholm heiratete. 1916 bekam er Arbeit in der Pressestelle des Auswärtigen Amts in Berlin, zog jedoch 1917 aus gesundheitlichen Gründen mit seiner Familie nach Bayern. 1918 fanden Vegesacks in einem verlassenen Wirtschaftsgebäude der Burgruine Weißenstein ein neues Zuhause. Diesen Turm benannte er später wegen der für die Renovierung notwendigen finanziellen Mittel "Fressendes Haus" und veröffentlichte auch ein Buch mit gleichem Namen. 1929 verpachtete die Familie den Wohnturm und zog in das Tessin um.
1933 wurde Vegesack in Schutzhaft genommen, weil er eine Hakenkreuzfahne von der Burgruine entfernt hatte. Daraufhin emigrierte Vegesack nach Schweden, verbrachte die Jahre 1936 bis 1938 in Südamerika, reiste aber auch nach Jugoslawien sowie in das Baltikum und kehrte danach nach Deutschland zurück. 1935 war die Ehe mit Clara Nordström geschieden worden, worauf er 1940 Gabriele Ebermayer (1903-1972) ehelichte, mit der er einen Sohn (Christoph) hatte. In den Kriegsjahren 1941 bis 1944 stand er als Wehrmachtsdolmetscher im Krieg gegen die Sowjetunion im Einsatz.
Auf eigenen Wunsch wurde Siegfried von Vegesack mit seinen Hunden in einem Waldstück in der Nähe des "Fressenden Hauses" beerdigt. An dieser Stelle befindet sich noch heute sein Grab und ein Totenbrett." (Wikipedia)
In München lernte er Clara Nordström kennen, die er 1915 in Stockholm heiratete. 1916 bekam er Arbeit in der Pressestelle des Auswärtigen Amts in Berlin, zog jedoch 1917 aus gesundheitlichen Gründen mit seiner Familie nach Bayern. 1918 fanden Vegesacks in einem verlassenen Wirtschaftsgebäude der Burgruine Weißenstein ein neues Zuhause. Diesen Turm benannte er später wegen der für die Renovierung notwendigen finanziellen Mittel "Fressendes Haus" und veröffentlichte auch ein Buch mit gleichem Namen. 1929 verpachtete die Familie den Wohnturm und zog in das Tessin um.
1933 wurde Vegesack in Schutzhaft genommen, weil er eine Hakenkreuzfahne von der Burgruine entfernt hatte. Daraufhin emigrierte Vegesack nach Schweden, verbrachte die Jahre 1936 bis 1938 in Südamerika, reiste aber auch nach Jugoslawien sowie in das Baltikum und kehrte danach nach Deutschland zurück. 1935 war die Ehe mit Clara Nordström geschieden worden, worauf er 1940 Gabriele Ebermayer (1903-1972) ehelichte, mit der er einen Sohn (Christoph) hatte. In den Kriegsjahren 1941 bis 1944 stand er als Wehrmachtsdolmetscher im Krieg gegen die Sowjetunion im Einsatz.
Auf eigenen Wunsch wurde Siegfried von Vegesack mit seinen Hunden in einem Waldstück in der Nähe des "Fressenden Hauses" beerdigt. An dieser Stelle befindet sich noch heute sein Grab und ein Totenbrett." (Wikipedia)
Schlagworte
Romane Erzählungen Biographische Erzählungen
Kategorie






