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Wie bekommt man aufgeribbelte Wolle glatt.
Beitrag
erstellt am
(4091 Beiträge)
Weiß jemand von euch, wie man aufgeribbelte Wolle wieder glatt bekommt?
Ich habe hier ein paar angefangene Sachen, die ich gerne aufribbeln und die Wolle für meine Restedecke verwenden würde.
Ich habe hier ein paar angefangene Sachen, die ich gerne aufribbeln und die Wolle für meine Restedecke verwenden würde.
13.09.2014 13:56:18
(7636 Beiträge)
Ich kann Dir sagen, wie man das wohl nach dem Krieg gemacht hat: Wolle nass machen und um die Lehne eines Stuhls rumwickeln. Und dann immer wieder feucht einsprühen. Naja, und irgendwann kann die Wolle dann gar nicht mehr anders als nachgeben.
Hab ich mal in der Sendung mit der Maus gesehen.
Hab ich mal in der Sendung mit der Maus gesehen.
13.09.2014 14:10:21
Mitglied gelöscht
Ooooh, das ist lange her .... aber wie war es noch gleich? Wenn ich mich recht erinnere: aufribbeln, Wolle waschen und nass glatt aufwickeln, also über einen Pappdeckel oder so, wir hatten sie auch mal um Stuhllehnen gewickelt.
13.09.2014 14:10:50
Mitglied gelöscht
*lol* ... das war nicht so ganz direkt nach dem Krieg .. so alt bin ich noch nicht ....
13.09.2014 14:11:42
Mitglied gelöscht
Aufribbeln, anfeuchten (oder über Wasserdampf halten), stramm um ein Holzbrett wickeln und dann so trocknen lassen. Erst, wenn die Wolle wieder ganz trocken ist, zum Knäuel aufwickeln. Dazu suchste Dir lieber eine zweite Person, die den Strang zwischen die Hände nimmt (wenn Du gelenkig bist, gehen auch die eigenen Füße) und stramm hält, während Du aufwickelst. Sonst haste nachher mehr Tüddel drin als Du rausmachen willst.
13.09.2014 14:13:22
(256 Beiträge)
Ich nehme eine große, leere Konservendose, wickle die Wolle darüber und fülle die Dose anschließend mit kochend heißem Wasser. Ich lasse das ganze dann ein paar Stunden stehen. Mit dem Ergebnis war ich immer zufrieden. Gibt aber noch andere Tricks. Einfach mal nach Wolle glätten googeln.
13.09.2014 14:15:33
(34632 Beiträge)
Dass geht ganz einfach. Du wickelst die Wolle trocken um einen (oder mehrere, je nachdem) Teller, bis du das Gefühl hast, jetzt passt nix mehr drauf. Das wird in der Mitte dann ziemlich dick. Dann tauchst du den bzw. die bewickelten Teller in einen Eimer oder eine Wanne mit maximal handwarmem Wasser, bis sie ganz vollgesaugt sind. Und dann trocknen lassen. Fertich :-)
In meiner Kindheit haben wir das ganz oft gemacht - manchmal auch als "Gemeinschaftsprojekt" von Mama, Oma und uns Kindern. Ist wirklich kinderleicht und funktioniert prima.
In meiner Kindheit haben wir das ganz oft gemacht - manchmal auch als "Gemeinschaftsprojekt" von Mama, Oma und uns Kindern. Ist wirklich kinderleicht und funktioniert prima.
13.09.2014 14:15:45
(34632 Beiträge)
Die Größe des Tellers ist dabei egal, wir haben meistens die mittlere Größe, also Kuchenteller genommen. Es geht aber bei weniger Wolle auch sicher mit Untertassen oder evtl. auch mit großen Esstellern.
13.09.2014 14:16:51
(34632 Beiträge)
Wobei ich grad so überleg - fragen kann ich keinen mehr, sind alle schon im Himmel - je mehr Wolle man auf einen Teller wickelt, umso länger dauert das Trocknen. Wenn es also schneller gehen soll, würde ich nicht zuviel auf einen Teller wickeln.
13.09.2014 14:19:06
(4091 Beiträge)
Vielen Dank für eure Antworten.
Also ich habe verstanden: die Wolle muß stramm um irgend etwas rumgewickelt werden, dann nass machen und trocknen lassen.
Ich probier das jetzt einfach aus. Ich glaube ich nehme so ein Plastikvesperbrettchen.
Ich fürchte für runde Teller bin ich zu ungeschickt :-))
Also ich habe verstanden: die Wolle muß stramm um irgend etwas rumgewickelt werden, dann nass machen und trocknen lassen.
Ich probier das jetzt einfach aus. Ich glaube ich nehme so ein Plastikvesperbrettchen.
Ich fürchte für runde Teller bin ich zu ungeschickt :-))
13.09.2014 14:33:03
(34632 Beiträge)
Wenn du runde Knäuel wickeln kannst, schaffst du das auch mit Tellern ... ist ja im Grunde nix anderes :-)
13.09.2014 14:34:41
Mitglied gelöscht
Meine Mutter machte es so (und ich auch, es ist also auch nachkriegserprobt, ich habe es schon sooo oft gemacht, dass ich wirklich sagen kann, dass es funktioniert):
Trockene Wolle um Frühstücksbrettchen wickeln. Mit Brettchen ordentlich nass machen, dann in einem Handtuch die grobe Nässe rausdrücken. Trocknen lassen.
Nicht zuviel Wolle auf einmal aufs Brettchen wickeln, das trocknet sonst zu lange. Für einen halben Pullover braucht man also durchaus mehrere Brettchen.
Trockene Wolle um Frühstücksbrettchen wickeln. Mit Brettchen ordentlich nass machen, dann in einem Handtuch die grobe Nässe rausdrücken. Trocknen lassen.
Nicht zuviel Wolle auf einmal aufs Brettchen wickeln, das trocknet sonst zu lange. Für einen halben Pullover braucht man also durchaus mehrere Brettchen.
13.09.2014 14:58:59
Mitglied gelöscht
Aber eine zweite Person braucht man dafür nicht. Nur einen sauberen Fußboden :-)
13.09.2014 15:00:30
(34632 Beiträge)
Zu zweit oder so macht es aber mehr Spaß ;-))
Ich erinnere mich gerne an solche und ähnliche Familienaktionen ... egal was es war, Hauptsache zusammen ... aufribbeln oder aufwickeln oder abwickeln oder Erbsen auspulen oder was auch immer...
Ich erinnere mich gerne an solche und ähnliche Familienaktionen ... egal was es war, Hauptsache zusammen ... aufribbeln oder aufwickeln oder abwickeln oder Erbsen auspulen oder was auch immer...
13.09.2014 15:08:12
(7636 Beiträge)
Doch, man braucht bestimmt 2 Leute! Armin Maiwald hat das zusammen mit seiner Mutter so gemacht, und Armin Maiwald kann nicht irren! ;-)
13.09.2014 15:22:05
(4091 Beiträge)
Ich habe jetzt nicht so viel auf einmal. Maximal, was man so für eine Socke braucht:-))
13.09.2014 15:27:28
(39267 Beiträge)
******
Ich habe hier ein paar angefangene Sachen, die ich gerne aufribbeln und die Wolle für meine Restedecke verwenden würde
*******
Solange die Sachen noch nicht gewaschen sind, muss du garnix machen. Das ist, als ob du beim Stricken ein Stück auftrennst und mit der eben aufgerippelten Wolle nochmal strickst, weil du einen Fehler gemacht hast oder so.
Ich habe hier ein paar angefangene Sachen, die ich gerne aufribbeln und die Wolle für meine Restedecke verwenden würde
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Solange die Sachen noch nicht gewaschen sind, muss du garnix machen. Das ist, als ob du beim Stricken ein Stück auftrennst und mit der eben aufgerippelten Wolle nochmal strickst, weil du einen Fehler gemacht hast oder so.
13.09.2014 16:54:41
(57457 Beiträge)
Wir haben die Wolle über die ausgestreckten etwa schulterbreit entfernt gehaltenen Hände einer Person gewickelt. Dann um das Bündel der rechten und der linken Hand jeweils ein kleines Band zum zusammenhalten gemacht, mit dem einen Band den Strang aufgehängt, ans andere Ende den Gewichtsstein einer Waage dran gebunden (circa 500g), alles angefeuchtet und trocknen lassen.
13.09.2014 17:38:21
(57457 Beiträge)
Bei der Menge für etwa eine Socke erscheint mir die Vesperbrettchenlösung die bessere.
Aber Jaga hat Recht, wenn die Sachen unbenutzt sind und du beim stricken die Maschen nicht gerade mit aller Gewalt festgezogen hast sollte es kein Problem sein aufzutrennen und einfach neu zu verstricken.
Aber Jaga hat Recht, wenn die Sachen unbenutzt sind und du beim stricken die Maschen nicht gerade mit aller Gewalt festgezogen hast sollte es kein Problem sein aufzutrennen und einfach neu zu verstricken.
13.09.2014 17:40:42
(4091 Beiträge)
Ich habe das versucht und die Wolle direkt verstrickt. Aber das wird dann doch sehr unregelmäßig. Deshalb ja meine Frage.
13.09.2014 19:02:34

